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Foto: Jukka Niittymaa und Alexander Droeger © Pixabay
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Südbadischer Abgeordnete sieht Nutzung erneuerbarer Energien zu Frage der nationalen Sicherheit zu machen kritisch

Die Pläne der Bundesregierung, die Nutzung erneuerbarer Energien zu einer Frage der nationalen Sicherheit zu machen, sieht der südbadische FDP-Abgeordnete Dr. Christoph Hoffmann kritisch.

Zum Hintergrund: In der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) soll ein neuer Absatz eingefügt werden. Darin heißt es, die Nutzung erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung liegt im öffentlichen Interesse und dient der öffentlichen Sicherheit.

„Wo kein Wind ist, kann man – auch wenn man Windkraft noch so befürwortet – keinen Wind zaubern“, verdeutlicht der Politiker die Situation in der Regio. „Die Diskussionen um das Errichten von Windkraftanlagen mache nur dort Sinn, wo es genug Wind gibt. Und somit auch langfristig die Rentabilität gewährleistet ist. „

 

Die Energiewende erfolgreich und nachhaltig gestalten und die Akzeptanz zur Energiewende in der Bevölkerung aufrechterhalten, kann nur mit Vernunft und Transparenz erreicht werden, ist sich Hoffmann sicher. Eine Änderung des Planungsrechts mit Verweis auf nationale Sicherheitsinteressen sei der Sache nicht dienlich, so Hoffmann weiter.

Ebenso ist nicht berücksichtigt, dass die Einspeisung von alten Anlagen zum Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms eher verhindert wird.

Wenn das Gesetz – wie im Entwurf dargestellt- realisiert wird, werden viele Altanlagen überhaupt nicht mehr betrieben werden können. Dies ist völlig kontraproduktiv. Zudem benachteiligt das EEG Wärme aus Holz.

Kurzum: die Pläne sind nicht durchdacht und unvernünftig.


Veröffentlicht in den RegioTrends am
3. November 2020

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FDP-Bundestagsabgeordneter Hoffmann: „Pläne der Bundesregierung sind nicht
durchdacht und unvernünftig”

 

 

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